Fahrwerk und Getriebe

(Zitate aus der Bedienungsanleitung)

Die Vorderachse

Das Fahrzeug hat Einzelradaufhängung, bestehend aus der oberen querliegenden Blattfeder, einem rechten und linken untenliegenden Dreieckslenker, sowie dem rechten und linken Schwenklager mit Radnabe. Der Antrieb der Räder erfolgt durch zwei Gelenkwellen. Er bestejt aus einer inneren und äußeren Gelenkwelle und den Scharniergelenken. Das erforderliche Ausgleichgetriebe ist in das Schaltgetriebe mit eingebaut.

(Siehe auch die Abbildungen der Vorderachse unter dem Link Bilder)

Die Hinterachse

Hinterachse und Vorderachse sind im Aufbau gleich. Die Teile sind gegeneinander austauschbar (Außer Teile im Ausgleichsgetriebe). Das Ausgleichsgetriebe der Hinterachse ist im Gegensatz zu Fahrzeugen mit Starrachse am Rahmen befestigt. Die Spurhaltung und Einstellung der Hinterachse erfolgt durch zwei am Rahmen und am Schwenklager des jeweiligen Achsschenkels angeschraubte Spurstangen.

(Siehe auch die Abbildungen der Hinterachse unter dem Link Bilder)

Schaltgetriebe und Ausgleichsgetriebe

Das mit dem Schaltgetriebe in einem Gehäuse untergebrachte Vorderachs-Differential überträgt die Antriebskraft auf die Vorderräder. Die Hinterachse wird über eine Kardanwelle, die am Getriebe angeflanscht ist, angetrieben. Da beide Achsen immer angetrieben werden, erfolgt auch eine gleichmäßige Kraftverteilung auf alle vier Räder.
Dieser “Nur-Allradantrieb” schaltet die Gefahr ungleichmäßiger Beanspruchung beim Wechsel von der Straße ins Gelände aus. Dank der kurzen Bauart des Wagens und der torsionselastischen Halbachsen konnte auf eine abschaltbare Hinterachse zugunsten dieser Vorzüge verzichtet werden.

Die Einscheiben-Trockenkupplung überträgt das Motordrehmoment direkt oder über das zuschaltbare Vorgelege auf die Untersetzungsstufen des Sperr-Synchrongetriebes.

Die Lenkung

Bei der Lenkung handelt es sich um eine Zahnstangenlenkung, die vielfach auch als Kontaktlenkung bezeichnet wird, und zwar deshalb, weil mit ihr das Verhalten der gelenkten Vorderräder auf der Fahrbahn sehr gut wahrzunehmen ist. Es bedarf infolge der kleinen Übersetzungen nur geringer Lenkradausschläge, um den Wagen immer in die gewünschte Fahrtrichtung zu bringen. Außerdem sind nur kleine Lenkradausschläge erforderlich, um Hindernissen im Gelände schnell auseichen zu können.

Bremsanlage

Als Bremsanlage dient eine hydraulische 4-Rad-Duplex-Bremse, die einen vollkommenen Bremsausgleich gewährleistet und bei der jede Bremsbacke einen eigenen Duplex-Zylinder hat.
Der Hauptbremszylinder, mit dem Ausgleichbehälter kombiniert, befindet sich vor dem Fahrersitz und ist durch eine abgedeckte Öffnung im Bodenblech zur Wartung gut zugänglich.
Die mechanische Handbremse ist nur als Not- und Feststellbremse zu betrachten, die in erster Linie zum Abstellen des Fahrzeuges und zum Anfahren in Steigungen benötigt wird. Diese Bremse ist eine Innenbackenbremse, die vor dem hinteren Ausgleichgetriebe sitzt. Die Bremskraft wirkt sich ebenfalls auf alle vier Räder aus.